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Immobilienvideo für Social Media ohne Dreh

Wie du aus Fotos ein kurzes Video für Reels und Stories zusammenstellst: Format, Reihenfolge der Aufnahmen, Länge, Bewegung und Übergänge.

Video · · 6 Min. Lesezeit · Stagendo-Team
Einfamilienhaus mit gepflegtem Garten unter blauem Himmel

Eine starke Außenansicht ist die ideale erste und letzte Aufnahme eines Videos.

Ein kurzes Video auf Reels, Stories oder TikTok erreicht Menschen, die eine Anzeige auf einem Immobilienportal nie öffnen würden. Dreh und Schnitt kosten aber Zeit und Geld. Dabei lässt sich ein gutes Video aus den Fotos zusammenstellen, die du schon hast. Du musst nur ein paar Regeln beachten.

Das Format passend zum Ort, an dem das Video läuft

  • Hochformat (9:16) für Reels, Stories und TikTok. Es füllt den ganzen Handybildschirm.
  • Querformat (16:9) für Websites, Immobilienportale und YouTube.
  • Quadrat (1:1) für einen normalen Beitrag in sozialen Netzwerken.

Ein Querformat-Foto verliert in einem Hochformat-Video seine Seiten. Wenn es auf sie ankommt, nimm einen unscharfen Hintergrund: Das Foto bleibt vollständig, und eine unscharfe Kopie davon füllt den freien Platz. Mehr zur Wahl des Formats liest du im Artikel Reels, Stories oder Video in der Anzeige?

Reihenfolge: stark anfangen, draußen enden

Die ersten zwei Sekunden entscheiden, ob jemand weiterscrollt. Stell die eindrucksvollste Aufnahme an den Anfang, meist die Außenansicht. Danach die interessanten Räume, den besten zuerst, und zum Schluss wieder Außenansicht, Garten oder Aussicht. So schließt sich der Kreis zum Anfang, und das Video wirkt rund.

Länge der Aufnahmen und Gesamtdauer

  • Ein flottes Video hat meist kurze Aufnahmen und dauert etwa 17 Sekunden. Ideal für Reels.
  • Ausgewogen sind es etwa 22 Sekunden, die Wahl für fast alles.
  • Ein klassischer Rundgang von etwa 30 Sekunden verträgt längere Aufnahmen und ein ruhigeres Tempo.

Fünf bis zehn Aufnahmen reichen meistens. Mehr Fotos machen das Video nicht besser.

Bewegung statt stehender Bilder

Langsames Heranfahren, Zurückfahren oder ein Schwenk über das Foto macht aus einem Bild eine lebendige Aufnahme. Wechsle die Richtungen und übertreib es nicht mit dem Tempo. Noch mehr Aufmerksamkeit bekommt ein animiertes Foto: ein kurzer Clip, in dem die Kamera durch den Raum fährt, das Haus umkreist oder vor deinen Augen die Lichter angehen.

Übergänge: Weniger ist mehr

Die meisten Aufnahmen können mit einem Schnitt direkt aufeinander folgen. Eine Überblendung oder einen Übergang über Weiß setzt du dort ein, wo sich der Ort ändert, zum Beispiel von innen nach außen. Der Übergang sollte erst nach dem Ende der Aufnahme beginnen, damit er nichts davon abschneidet.

So geht es mit Stagendo

Du wählst das Format, Fotos und fertige Videos sowie das Tempo. Stagendo schlägt Reihenfolge, Länge der Aufnahmen, Kamerabewegung und Übergänge vor und setzt zwischen den Räumen fließende Übergänge. Im Editor änderst du dann bei jedem Clip, was du möchtest, und lädst das Video als MP4 herunter.

Der Schnittvorschlag ist kostenlos, Credits zahlst du nur für neu erstellte Clips. Video gibt es in den kostenpflichtigen Tarifen.

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